Weg der Erkenntnis

Leere

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So kommen sie an den Punkt,
wo nicht nur ihr Suchen keine Bedeutung mehr hat,
sondern sie auch sich selbst vergessen.

Sie leben ganz im Augenblick,
alles Trennende ist aufgehoben.

Sie tun, was zu tun ist,
erleben, was auch andere erleben
die innere Stille aber verlassen sie nicht mehr.

Gedanken und Gefühle kommen aus dieser Stille,
um sogleich wieder dorthin zurückzukehren.

Sie sind sich stets darüber bewusst,
dass die Welt, die sie wahrnehmen,
allein im eigenen Bewusstwerden entsteht,
dass nichts von Bestand ist,
alles nur eine Bewegung im Geist.

Alle Verblendung ist nun abgefallen,
was bleibt, ist die offene Weite des Seins
und die Freiheit ihres Geistes,
der nun offen ist für das Gute, Schöne und Wahre,
das sie in sich selbst erkannt haben.